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Ratgeber

Welche Videos braucht ein Unternehmen?

Erfahre, welche Videoarten zu deinem Unternehmensziel passen. Von Social Media bis Recruiting: So wählst du das richtige Format für deinen Erfolg.

5 Min. LesezeitAmro Media

Imagefilm, Social-Media-Video, Recruiting-Video oder Eventfilm? Viele Unternehmen wissen, dass sie Videos brauchen, aber nicht, welches Format zu ihrem aktuellen Ziel passt. Das Ergebnis: Ein Video wird produziert, erzielt aber nicht die erwartete Wirkung, weil es den tatsächlichen Bedarf nicht trifft. Dieser Artikel ordnet die wichtigsten Optionen ein und zeigt dir, wie du mit dem passenden Format startest.

Welche Videoarten sind für Unternehmen sinnvoll?

Unternehmen nutzen im Marketing unterschiedliche Videoformate. Die wichtigsten Unternehmensvideos lassen sich nach ihrem Ziel in wenige zentrale Formate einteilen:

  • Social-Media-Videos, die Sichtbarkeit und Reichweite aufbauen.
  • Imagefilme, die Vertrauen und Markenidentität stärken.
  • Recruiting-Videos, die neue Mitarbeiter ansprechen.
  • Erklär- oder Produktvideos, die Leistungen verständlich vermitteln.
  • Testimonial-Videos, die Erfahrungen realer Kunden zeigen.
  • Eventfilme, die ein Event über den Veranstaltungstag hinaus wirken lassen.
  • Video Sales Letters, die Interessenten strukturiert vom Problem zur Lösung führen.

Welches dieser Formate für dich sinnvoll ist, hängt weniger vom Trend als vielmehr von deinem aktuellen Ziel und deiner Ausgangssituation ab.

Welches Video passt zu deiner aktuellen Unternehmenssituation?

Nicht jedes Unternehmen benötigt dieselben Videoinhalte. Der richtige Einstieg hängt stark davon ab, in welcher Situation du dich gerade befindest:

  • Geringe Sichtbarkeit: Regelmäßige Social-Media-Videos und kurze Expertenvideos helfen dabei, überhaupt erst wahrgenommen zu werden.
  • Bekannt, aber zögernde Interessenten: Testimonial- und Referenzvideos bauen das fehlende Vertrauen auf, das für den nächsten Schritt fehlt.
  • Offene Stellen: Recruiting-Videos und Mitarbeiterstatements zeigen den Arbeitsalltag und die Unternehmenskultur.
  • Komplexes Angebot: Erklär-, Produkt- und FAQ-Videos machen deine Leistung verständlich.
  • Reichweite vorhanden, aber wenig Anfragen: Ein Video Sales Letter oder ein Case-Study-Video führt Interessenten näher an die Entscheidung.

Je nach Ausgangssituation verändert sich daher auch die sinnvollste Videoentscheidung. Nicht das aufwendigste Video ist entscheidend, sondern das Format, das zum aktuellen Bedarf passt.

Welche Videoarten passen zu welchem Ziel?

Social‒Media‒Videos

Kurze, regelmäßig veröffentlichte Inhalte helfen dir dabei, sichtbar zu bleiben und kontinuierlich Aufmerksamkeit aufzubauen.

Recruiting‒Videos

Sie geben Einblicke in den Arbeitsalltag und die Unternehmenskultur und helfen dabei, passende Bewerber anzusprechen.

Imagefilme

Fehlt diese Grundlage, können zunächst Formate sinnvoller sein, die ein konkretes Ziel wie Sichtbarkeit, Recruiting oder Vertrauensaufbau unterstützen.

Erklär‒ und Produktvideos

Diese Videos machen komplexe Leistungen verständlich und reduzieren Unsicherheiten im Entscheidungsprozess potenzieller Kunden.

Testimonial‒ und Referenzvideos

Echte Kundenstimmen stärken Vertrauen und unterstützen Interessenten kurz vor einer Entscheidung.

Eventfilme

Sie verlängern die Wirkung einer Veranstaltung über den eigentlichen Termin hinaus und lassen sich für Social Media, Folgeveranstaltungen, den Vertrieb oder die Sponsorenkommunikation nutzen.

Video Sales Letter

Ein Video Sales Letter führt Interessenten strukturiert vom Problem über die Lösung bis zum nächsten Schritt. Er eignet sich besonders für erklärungsbedürftige oder hochpreisige Angebote und wird häufig auf Landingpages eingesetzt.

Wie lassen sich mehrere Videoarten sinnvoll kombinieren?

Die Formate schließen sich nicht gegenseitig aus. In der Praxis wirken sie oft am stärksten, wenn sie aufeinander aufbauen und Teil einer gemeinsamen Videostrategie sind.

Ein Testimonial kann zum Beispiel als längeres Video auf der Website erscheinen. Aus demselben Gespräch entstehen zusätzlich kurze Social-Media-Clips und einzelne Aussagen, die dein Vertrieb im Verkaufsgespräch nutzt. Genauso lassen sich aus einem Recruiting-Drehtag ein Hauptfilm, Mitarbeiterstatements und kurze Reels für Social Recruiting entwickeln.

Wer die Formate kombiniert, braucht dafür nicht zwingend mehr Budget oder mehr Drehtage. Aus einem einzigen Drehtag können oft Inhalte für mehrere Formate entstehen, vorausgesetzt, die Produktion wird von Anfang an strategisch geplant. Mehr zu diesem Prinzip in unserer Video‒Strategie für Social Media.

Mit welchem Video solltest du starten?

Mit welchem Video du starten solltest, hängt von deinem dringendsten Ziel ab:

  • Geringe Sichtbarkeit: Regelmäßige Social-Media-Videos sind hier meist der sinnvollste erste Schritt.
  • Offene Stellen: Ein Recruiting-Video sollte priorisiert werden.
  • Komplexe Leistungen: Ein Erklär- oder Produktvideo kann wichtiger sein als jedes andere Format.
  • Fehlendes Vertrauen vor der Anfrage: Testimonial- oder Referenzvideos eignen sich hier besonders.
  • Zu wenige Anfragen trotz vorhandener Reichweite: Ein Video Sales Letter oder ein Case-Study-Video kann sinnvoll sein.
  • Langfristige Positionierung: Ein Imagefilm kann dein Unternehmen, deine Werte und deine Arbeitsweise über mehrere Kanäle hinweg vermitteln.

Entscheidend ist nicht das größte oder aufwendigste Video, sondern das Format, das dein aktuell wichtigstes Problem löst.

Häufige Fehler bei der Videoentscheidung

Ein Video soll mehrere Ziele gleichzeitig lösen

Ein allgemeiner Unternehmensfilm kann einen Überblick geben. Er ersetzt jedoch selten ein gezieltes Recruiting-, Vertriebs- oder Erklärvideo. Je klarer das Ziel definiert ist, desto gezielter kann das Format darauf ausgerichtet werden.

Videos entstehen ohne Distributionsstrategie

Auch ein hochwertiges Video bleibt wirkungslos, wenn vorher nicht festgelegt wird, wo, wie oft und für welche Zielgruppe es veröffentlicht werden soll. Die Verbreitung sollte deshalb bereits vor der Produktion mitgedacht werden.

Der Fokus liegt zu stark auf der Technik

Eine gute Kamera allein überzeugt keine Zielgruppe. Entscheidend sind eine klare Botschaft, relevante Inhalte und ein konkreter Nutzen für den Zuschauer.

Formate werden einfach von Wettbewerbern übernommen

Was bei einem anderen Unternehmen funktioniert, muss nicht automatisch zur eigenen Zielgruppe oder Ausgangssituation passen. Die Auswahl sollte sich an den eigenen Zielen orientieren und nicht nur an aktuellen Trends.

Ein Recruiting-Video wird nur einmal veröffentlicht

Ein Recruiting-Video sollte nicht als einmaliger Beitrag betrachtet werden. Es kann dauerhaft auf der Karriereseite, in Stellenanzeigen, auf Social Media und im direkten Bewerberkontakt eingesetzt werden.

Videos gezielt für Unternehmensziele einsetzen

Je nach Ziel können Social-Media-Videos, Recruiting-Videos, Imagefilme oder Testimonials unterschiedliche Aufgaben übernehmen. Entscheidend ist, die Formate sinnvoll zu kombinieren.

Du bist unsicher, welche Lösung zu deinem Unternehmen passt? Amro Media entwickelt mit dir eine Videostrategie, die zu deinem Ziel, deiner Zielgruppe und deinen vorhandenen Ressourcen passt.

Häufige Fragen zu Videos für Unternehmen

01Braucht jedes Unternehmen einen Imagefilm?

Nein. Ein Imagefilm lohnt sich vor allem, wenn du bereits eine klare Positionierung hast und diese langfristig auf Website, Präsentationen oder im Vertrieb vermitteln möchtest. Ohne diese Grundlage wirken andere Formate oft zunächst passender.

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02Wie viele Videos braucht ein Unternehmen?

Es gibt keine feste Zahl. Entscheidend ist, welches Ziel gerade im Vordergrund steht. Ein Unternehmen mit offenen Stellen braucht andere Inhalte als eines, das primär Vertrauen aufbauen möchte.

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03Können mehrere Videoarten an einem Drehtag produziert werden?

Ja. Mit vorheriger Planung lassen sich aus einem Drehtag oft mehrere Formate gewinnen, etwa ein Hauptfilm, Social-Media-Clips und Mitarbeiterstatements gleichzeitig.

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04Welches Video eignet sich für kleine Unternehmen?

Kleine Unternehmen sollten mit dem Format starten, das ihr aktuell wichtigstes Problem löst. Für mehr Sichtbarkeit können Social-Media-Videos sinnvoll sein. Bei offenen Stellen ist ein Recruiting-Video wichtiger. Fehlt Vertrauen vor der Anfrage, kann ein Testimonial den größeren Nutzen bringen.

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