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Welche Videos braucht ein Unternehmen?

Team in modernem Büro arbeitet an digitalem Tisch mit Hologrammen zu Videomarketing und dem Text Your Video Goal.
Imagefilm, Social-Media-Video, Recruiting-Video oder Eventfilm? Viele Unternehmen wissen, dass sie Videos brauchen, aber nicht, welches Format zu ihrem aktuellen Ziel passt. Das Ergebnis: Ein Video wird produziert, erzielt aber nicht die erwartete Wirkung, weil es den tatsächlichen Bedarf nicht trifft. Dieser Artikel ordnet die wichtigsten Optionen ein und zeigt dir, wie du mit dem passenden Format startest.
Inhaltsverzeichnis
  1. 1.Welche Videoarten sind für Unternehmen sinnvoll?
  2. 2.Welches Video passt zu deiner aktuellen Unternehmenssituation?
  3. 3.Welche Videoarten passen zu welchem Ziel?
  4. 4.Wie lassen sich mehrere Videoarten sinnvoll kombinieren?
  5. 5.Mit welchem Video solltest du starten?
  6. 6.Häufige Fehler bei der Videoentscheidung
  7. 7.Häufige Fragen zu Videos für Unternehmen

Welche Videoarten sind für Unternehmen sinnvoll?

Unternehmen nutzen im Marketing unterschiedliche Videoformate. Die wichtigsten Unternehmensvideos lassen sich nach ihrem Ziel in wenige zentrale Formate einteilen:
  • Social-Media-Videos, die Sichtbarkeit und Reichweite aufbauen.
  • Imagefilme, die Vertrauen und Markenidentität stärken.
  • Recruiting-Videos, die neue Mitarbeiter ansprechen.
  • Erklär- oder Produktvideos, die Leistungen verständlich vermitteln.
  • Testimonial-Videos, die Erfahrungen realer Kunden zeigen.
  • Eventfilme, die ein Event über den Veranstaltungstag hinaus wirken lassen.
  • Video Sales Letters, die Interessenten strukturiert vom Problem zur Lösung führen.
Welches dieser Formate für dich sinnvoll ist, hängt weniger vom Trend als vielmehr von deinem aktuellen Ziel und deiner Ausgangssituation ab.

Welches Video passt zu deiner aktuellen Unternehmenssituation?

Nicht jedes Unternehmen benötigt dieselben Videoinhalte. Der richtige Einstieg hängt stark davon ab, in welcher Situation du dich gerade befindest:
  • Geringe Sichtbarkeit: Regelmäßige Social-Media-Videos und kurze Expertenvideos helfen dabei, überhaupt erst wahrgenommen zu werden.
  • Bekannt, aber zögernde Interessenten: Testimonial- und Referenzvideos bauen das fehlende Vertrauen auf, das für den nächsten Schritt fehlt.
  • Offene Stellen: Recruiting-Videos und Mitarbeiterstatements zeigen den Arbeitsalltag und die Unternehmenskultur.
  • Komplexes Angebot: Erklär-, Produkt- und FAQ-Videos machen deine Leistung verständlich.
  • Reichweite vorhanden, aber wenig Anfragen: Ein Video Sales Letter oder ein Case-Study-Video führt Interessenten näher an die Entscheidung.
Je nach Ausgangssituation verändert sich daher auch die sinnvollste Videoentscheidung. Nicht das aufwendigste Video ist entscheidend, sondern das Format, das zum aktuellen Bedarf passt.

Welche Videoarten passen zu welchem Ziel?

Kurze, regelmäßig veröffentlichte Inhalte helfen dir dabei, sichtbar zu bleiben und kontinuierlich Aufmerksamkeit aufzubauen.
Sie geben Einblicke in den Arbeitsalltag und die Unternehmenskultur und helfen dabei, passende Bewerber anzusprechen.
Fehlt diese Grundlage, können zunächst Formate sinnvoller sein, die ein konkretes Ziel wie Sichtbarkeit, Recruiting oder Vertrauensaufbau unterstützen.
Diese Videos machen komplexe Leistungen verständlich und reduzieren Unsicherheiten im Entscheidungsprozess potenzieller Kunden.
Echte Kundenstimmen stärken Vertrauen und unterstützen Interessenten kurz vor einer Entscheidung.
Sie verlängern die Wirkung einer Veranstaltung über den eigentlichen Termin hinaus und lassen sich für Social Media, Folgeveranstaltungen, den Vertrieb oder die Sponsorenkommunikation nutzen.
Ein Video Sales Letter führt Interessenten strukturiert vom Problem über die Lösung bis zum nächsten Schritt. Er eignet sich besonders für erklärungsbedürftige oder hochpreisige Angebote und wird häufig auf Landingpages eingesetzt.

Wie lassen sich mehrere Videoarten sinnvoll kombinieren?

Die Formate schließen sich nicht gegenseitig aus. In der Praxis wirken sie oft am stärksten, wenn sie aufeinander aufbauen und Teil einer gemeinsamen Videostrategie sind.
Ein Testimonial kann zum Beispiel als längeres Video auf der Website erscheinen. Aus demselben Gespräch entstehen zusätzlich kurze Social-Media-Clips und einzelne Aussagen, die dein Vertrieb im Verkaufsgespräch nutzt. Genauso lassen sich aus einem Recruiting-Drehtag ein Hauptfilm, Mitarbeiterstatements und kurze Reels für Social Recruiting entwickeln.
Wer die Formate kombiniert, braucht dafür nicht zwingend mehr Budget oder mehr Drehtage. Aus einem einzigen Drehtag können oft Inhalte für mehrere Formate entstehen, vorausgesetzt, die Produktion wird von Anfang an strategisch geplant. Mehr zu diesem Prinzip in unserer Video‒Strategie für Social Media.

Mit welchem Video solltest du starten?

Mit welchem Video du starten solltest, hängt von deinem dringendsten Ziel ab:
  • Geringe Sichtbarkeit: Regelmäßige Social-Media-Videos sind hier meist der sinnvollste erste Schritt.
  • Offene Stellen: Ein Recruiting-Video sollte priorisiert werden.
  • Komplexe Leistungen: Ein Erklär- oder Produktvideo kann wichtiger sein als jedes andere Format.
  • Fehlendes Vertrauen vor der Anfrage: Testimonial- oder Referenzvideos eignen sich hier besonders.
  • Zu wenige Anfragen trotz vorhandener Reichweite: Ein Video Sales Letter oder ein Case-Study-Video kann sinnvoll sein.
  • Langfristige Positionierung: Ein Imagefilm kann dein Unternehmen, deine Werte und deine Arbeitsweise über mehrere Kanäle hinweg vermitteln.
Entscheidend ist nicht das größte oder aufwendigste Video, sondern das Format, das dein aktuell wichtigstes Problem löst.

Häufige Fehler bei der Videoentscheidung

Ein Video soll mehrere Ziele gleichzeitig lösen

Ein allgemeiner Unternehmensfilm kann einen Überblick geben. Er ersetzt jedoch selten ein gezieltes Recruiting-, Vertriebs- oder Erklärvideo. Je klarer das Ziel definiert ist, desto gezielter kann das Format darauf ausgerichtet werden.

Videos entstehen ohne Distributionsstrategie

Auch ein hochwertiges Video bleibt wirkungslos, wenn vorher nicht festgelegt wird, wo, wie oft und für welche Zielgruppe es veröffentlicht werden soll. Die Verbreitung sollte deshalb bereits vor der Produktion mitgedacht werden.

Der Fokus liegt zu stark auf der Technik

Eine gute Kamera allein überzeugt keine Zielgruppe. Entscheidend sind eine klare Botschaft, relevante Inhalte und ein konkreter Nutzen für den Zuschauer.

Formate werden einfach von Wettbewerbern übernommen

Was bei einem anderen Unternehmen funktioniert, muss nicht automatisch zur eigenen Zielgruppe oder Ausgangssituation passen. Die Auswahl sollte sich an den eigenen Zielen orientieren und nicht nur an aktuellen Trends.

Ein Recruiting-Video wird nur einmal veröffentlicht

Ein Recruiting-Video sollte nicht als einmaliger Beitrag betrachtet werden. Es kann dauerhaft auf der Karriereseite, in Stellenanzeigen, auf Social Media und im direkten Bewerberkontakt eingesetzt werden.
Erfolgreiche Videokommunikation entsteht Schritt für Schritt. Dafür braucht es klare Ziele und realistische Erwartungen. Du brauchst nicht möglichst viele Videos, sondern die richtigen Inhalte zum richtigen Zeitpunkt.
Du bist unsicher, welches Video dein Unternehmen aktuell wirklich braucht? Amro Media entwickelt mit dir eine Videostrategie, die zu deinem Ziel, deiner Zielgruppe und deinen vorhandenen Ressourcen passt.
Ein Mann sitzt an einem Schreibtisch mit verschränkten Händen, daneben ein Laptop und eine Pflanze im Hintergrund.

Autor: Amro Hassan

Amro Hassan ist Gründer von Amro Media und spezialisiert auf Social-Media-Videoproduktion sowie strategischen Video-Content für Unternehmen im DACH-Raum. Mit über 150 Kundenprojekten und mehr als 20 Millionen Views bringt er praktische Erfahrung aus unterschiedlichen Branchen mit und weiß, welche Videoformate für Unternehmen wirklich funktionieren.

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Häufige Fragen zu Videos für Unternehmen

Braucht jedes Unternehmen einen Imagefilm?
Wie viele Videos braucht ein Unternehmen?
Können mehrere Videoarten an einem Drehtag produziert werden?
Welches Video eignet sich für kleine Unternehmen?
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